Alkohol

Ganz klar: Wenn Wein mit der Gesundheit in Verbindung gebracht wird, steht der Alkohol als Diskussionspunkt ganz oben auf der Liste.

Der Alkohol entsteht durch die alkoholische Gärung der zuckerhaltigen Säfte, hierbei wird mit Hefe Zucker zu Kohlensäure und Alkohol verwandelt. Die Zuckermenge bzw. der Gehalt entscheidet dann über die Alkoholmenge. So schafft es eine Banane auf etwa 1 % Vol., Kefir bringt es auf 3 % Vol. Ein Wein hat in etwa einen Alkoholgehalt von 8-15 %.

Über die Schleimhäute gelangt der Alkohol schließlich in die Blutbahnen, mit dem Blut verteilt sich der Alkohol im ganzen Körper, in der Leber wird er schließlich wieder abgebaut. Irgendwann wird dann aus Alkohol Aldehyd - der „Buhmann" für den Kater am Morgen danach. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Alkohol-Wirkung verstärken - Kohlendioxid, Zucker und Wärme zum Beispiel. So fühlt man sich nach einem Glas Prosecco beschwingter, als bei einem Glas trockenen Rotwein. Fett verlangsamt die Aufnahme. Das Gerücht, fettige Speisen gestatten mehr zu trinken, ist eben nur ein Gerücht, denn der Alkohol gelangt nur verlangsamt ins Blut. Da Zucker den Alkoholabbau zügelt, ist der Kater danach zermürbend.

Bleibt die Frage, ob eine Person, die gelegentlich ein Glas Wein trinkt, gesünder lebt? Fakt ist definitiv, dass - laut einer italienischen Untersuchung - statistisch gesehen die Weintrinker eine längere Lebenserwartung haben. Ob dies am Alkohol liegt, oder an dem Genießen können?