Aromastoffe

Aroma kommt aus dem Griechischen und wird mit „Würze" übersetzt. Im Wein gibt es weit über 500 verschiedene Aromastoffe, die jedoch nicht - wie so oft vermutet - durch die Geschmacksnerven im Mund, sondern durch die Nase wahrgenommen werden.

Weinkenner ordnen die verschiednen Aromen in primäre Aromen, die Rückschlüsse auf die Rebsorte führen lassen. Des Weiteren in sekundäre Aromen, die sich während der Gärung entwickeln und in tertiäre Aromen, die durch Lagerung und Ausbau freigesetzt werden.

Es gibt Aromen, die den Rotweinen zugeschrieben werden - hierzu gehören Brombeere, Erdbeere, grüne Paprika, Himbeere, Kirsche, Mandel, Minze, Pfeffer, Pflaume, schwarze Johannisbeere, Veilchen und Waldbeere (alphabetische Reihenfolge).

In Weißweinen sind zu Hause Ananas, Apfel, Aprikose, Banane, Birne, Feige, Grapefruit, Honig, Orange, Pfirsich, Stachelbeere und Zitrone.

Der Ausbau im Barrique-Fass bereichert durch die Aromen Bitterschokolade, Kaffee, Leder, Butter, Karamell, Toast, Trüffel, Pilz, Rauch, Lakritz, Vanille und Tabak.

Doch im Wein sind leider nicht immer nur positive Aromen. So gehören auch zahlreiche Fehltöne zu der langen Liste der häufigsten Aromastoffe - zum Beispiel Blumenkohl, Essig, Klebstoff, Kork, Milchsäure, Schweiß, Schwefel, Zwiebel. Aber man kann nicht alles, was einem persönlich als unangenehm erscheint, genau definieren und beschreiben.