Cabernet Sauvignon

Es ist unbestritten, dass Cabernet Sauvignon zu den nobelsten und größten Rebsorten der ganzen Weinwelt gehört. Bei der aus Frankreich kommenden roten Rebe handelt es sich um eine natürliche Kreuzung aus Cabernet Franc und Sauvignon Blanc. In den Urkunden tauchte sie im 1635 das erste Mal auf. Mit dem Jahr 1986 wurde sie in Österreich als Qualitätswein eingestuft. Weltweit sind über 145.000 Hektar Rebfläche mit Cabernet Sauvignon bestockt. Angebaut wird Cabernet Sauvignon ebenso in Spanien, wie in Deutschland, Marokko und Rumänien. Der Bordeaux gilt als ertragsstabil und gedeiht besonders gut an heißen, steinigen oder sandigen Bodenlagen. Die Trauben sind lockerbeerig, nur mittelgroß und sind teilweise geschultert. Die einzelnen Beeren sind klein, besitzen große Kerne, eine harte Haut bzw. Schale und sind geschmacklich äußerst adstringierend, gerbig und farbintensiv. Da Cabernet Sauvignon spät reift, war er lange nur den südlichen Anbaugebieten vorbehalten. Das Bukett der Beeren weist Aromen von Vogelbeeren, Veilchen, Paprika ebenso auf, wie charakteristische Noten von Cassis. Als Cuevée mit dem roten Merlot enthält er eine ausgeglichene Formation. Nach einer Reifezeit von etwa 3 bis 4 Jahren gilt Cabernet Sauvignon als trocken und geschmeidig. Seine Lagerfähigkeit ist durch den hohen Gerbstoffgehalt ideal. Cabernet Sauvignon eignet sich als Wein zu festlichen Speisen aus dunklem Fleisch oder Wild. Seinen Geschmack entfaltet er am besten bei einer Temperatur von 16° bis 18 °C. Die Liste der Synonyme ist aufgrund der Verbreitung lang: Bordeaux, Cabernet petit, Petit Bouchet, Sauvignon rouge und Veron sind nur einige von ihnen.