Canaiolo

Obwohl der Canaiolo vorwiegend als rote Traube (Canaiolo Nero) bekannt ist, gibt es ihn auch aus der weiße Traube (Canaiolo Bianco) und als Rosé (Canaiolo Rosa). Die Rebe als solches ist schon seit dem 18.Jahrhundert bekannt und wird hauptsächlich in Mittelitalien und auf Sardinien angebaut. Aufgrund seiner wunderschönen blauschwarzen Farbe, die ein wenig mit der Farbe von Pflaumen zu vergleichen ist, wird der Canaiolo oftmals eher anderen Weinen beigefügt, um diesen eben eine schönere Farbe und einen etwas anderen Geschmack zu bescheren. So bekommt zum Beispiel der Chianti seine kräftige Farbe erst durch den Canaiolo. Weinkenner sind sich darüber einig, dass der Canaiolo in sich selbst einen eher bitteren Geschmack hat und somit als eigenständiger Wein wohl nicht sehr geeignet ist. Neben dem schon erwähnten Chianti findet man den Canaiolo noch in verschiedenen DOC-Weinen, wie zum Beispiel dem Carignon und auch dem Orvietano. Als Synonyme sind unter anderem der Caccione Nero, Canaiolo Patrese, Uva Canaiolo und auch der Canajolo bekannt.