Colombard

Colombard kommt aus der Region Cognac und ist eine weiße Rebsorte. Sein Alkoholgehalt ist höher und seine Säure geringer als beim Trebbiano (Ugni Blanc). Äußerlich ähnelt das Erscheinungsbild sehr dem Sémillion. Etwas mehr als 40.000 Hektar sind weltweit mit dem Colombard bestellt. In Kalifornien wird der Colombard häufig als Grundlage für Branntwein verwendet und gehört hier zu den meistangebauten Sorten. In Kalifornien werden die Weine oft fruchtbetont. Insgesamt sind Colombard Weine von schwächerer Güte und dienen als Cuvees. Auch in Frankreich und Südafrika wird diese Rebsorte angebaut. Seine Triebspitze ist offen, weißlich behaart und mit leicht roter Nuance. Die grünen, leicht gelblichen Jungblätter sind nur mittelstark behaart, aber recht dick. Die Trauben sind walzenförmig, sehr saftig und besitzen eine helle Haut. In Frankreich sind inzwischen 12 Klone aus der Colombard-Traube anerkannt. Die Rebsorte Colombard reift drei Wochen nach dem Gutedel und gehört damit noch zu den früh reifenden Sorten. Synonyme für den Colombard sind Blanquette, Bon blanc, Colombié, Colombier, Guenille, Pied tendre, Queue tendre und Rousse.