Dolcetto

Wer es lieber süßlich mag, allerdings nicht auf einen leicht herben Beigeschmack verzichten möchte, der wird sich sicherlich schnell die Traube der Dolcetto-Rebe zum Freund machen. Der Wein, der hieraus gewonnen wird, bringt einen leicht tanninhaltigen, fruchtigen Geschmack hervor. Den besten Geschmack entfalten die Weine der Dolcetto-Rebe meist nach einem Jahr. Die Herkunft der Rebe führt manchmal noch zu einige Diskussionen, denn manch ein Kenner meint, er käme aus Frankreich, allerdings lässt die Herkunft aufgrund verschiedener Hinweise wohl eher auf Monferrato schließen. Die Trauben der Dolcetto sind demnach schon über 1000 Jahre alt. Mittlerweile gibt es 7 verschiedene Sorten der Dolcetto, unter anderem den Dolcetto d'Alba und den Dolcetto d'Asti, um nur zwei zu nennen. Heute findet man hauptsächlich im italienischen Ligurien oder auch in der Region um Mailand herum Dolcetto-Anbaugebiete. Man sagt, dass auch in Argentinien ein Dolcetto angebaut wird, allerdings sind sich die Experten nicht sicher, ob hier eine Verwandtschaft besteht. Als Synonyme gelten Barbirono, Charbono, Ormnesco und Turino, um auch hier nur einige Beispiele zu benennen.