Domina

Die Rebe des Domina-Weines nennt man gerne auch „Die junge Wilde", was vermutlich daher kommt, dass diese Kreuzung noch nicht allzu weit zurück geht. Diese Kreuzung aus Spätburgunder und Portugieser wurde erst im Jahre 1927 vollzogen und ist erst seit 1974 als Wein zugelassen. Es stehen ihm also noch alle Wege offen. Die Weine haben eine recht hohe Qualität und erfreuen sich daher zunehmender Beliebtheit. Domina wird vorwiegend in Franken angebaut, ist allerdings auch hin und wieder an der Ahr zu finden und breitet sich nach und nach auch in anderen Regionen aus. Der fruchtige Geschmack erinnert hauptsächlich an ein feines Gemisch aus Brombeeren und Kirschen, was ihn allerdings aufgrund des leicht rauchigen Geschmacks auf keinen Fall zu einem wirklich süßen bzw. lieblichen Wein macht. Da es sich bei Domina eher um einen jungen Wein handelt, wird man unweigerlich auch einen dezent säuerlichen Beigeschmack haben. Selbstverständlich kann dieser Wein auch zu Speisen gereicht werden. Es empfiehlt sich, Domina zu einem leckeren Wildbraten zu trinken.

Wird häufig als Synonym verwendet.