Elbling

Da es auch den Roten Elbling gibt, sollte man korrekterweise zur Unterscheidung der Rebsorten von Weißem Elbling sprechen - auch nicht zu verwechseln mit Schwarz- und Blau-Elbling, die Formen des Trollingers sind. Die Herkunft dieser weißen Rebsorte liegt vermutlich in Italien, seine Farbe ist gelb mit einer grünlichen Nuance. Der Weiße Elbling zählt zu Europas ältesten Rebsorten, welche bereits von den Römern überwiegend entlang der Mosel angebaut wurde. Hier in Deutschland nahm der Anbau allerdings mit dem 17. Jahrhundert wieder ab und ist heute fast ausschließlich in der Region Mosel-Saar-Ruwer, dort wo der Boden besonders kalk- und schieferhaltig ist, vorzufinden. Der Wein des Weißen Elblings ist von seinen Eigenschaften eher neutral, besitzt einen hohen Säureanteil, sowie geringen Alkoholgehalt. Die guten Exemplare dieser Rebsorte eigenen sich hervorragend als Begleiter zu Fischgerichten oder aufgrund seiner Frische als Durstlöscher. Fast alle Weißweine aus dem Weißen Elbling weisen Anteile von dem Roten Elbling auf, auch wenn dies nicht immer deklariert ist. Da es sich bei den Sorten um eine Mutation handelt, stehen sie häufig gemischt in den Weinbergen. Je mehr Roter Elbling, auch dieser ist weiß, verwendet wird, desto mehr Textur und Fülle hat er zu bieten. Die kleinen Beeren ergeben einen unkomplizierten, trockenen Wein, aus dem häufig auch Sekt gekeltert wird. Der weiße Elbling wird in Deutschland, Frankreich, Schweiz und ausgesprochen gerne in Luxemburg angebaut. Auch der weiße Elbling hat viele Synonyme: Alben, Burgauer, gelber Elbling sind nur drei von ihnen.