Faberrebe

Die Faberrebe entstand im Jahr 1929 aus der Kreuzung zwischen Weißburgunder und Müller-Thurgau. Diese weiße Rebe besticht durch ihren Muskatcharakter und reift früh bis mittelfrüh. Die Traube ist relativ unanfällig gegen Botrytis, aber anfällig gegen Stiellähme. Mit der entsprechenden Vorkehrung kann man ihr aber entgegenwirken. Außerdem sollte die Faberrebe regelmäßig wegen Bildung von starken Geiztrieben kontrolliert werden. Die deutsche Rebfläche ist nur gering (nur etwa 0,6 %) mit der Faberrebe bedeckt. Die Anbaufläche hat sich innerhalb von acht Jahren halbiert. Seit dem Jahr 2008 versucht man die Rebe wieder zu etablieren, einen moderneren Mantel zu verleihen und die Nachfrage wieder anzukurbeln.