Gewürztraminer

Aufgrund seiner roten Beeren wird der Gewürztraminer auch roter Traminer genannt, es handelt sich bei dieser Rebsorte jedoch um eine Sorte zur Kelterung von Weißweinen. Seine Herkunft ist nicht wirklich geklärt. Viele vermuten ihn in Ägypten, andere im Südosten Europas, wobei der Name auch eine Ableitung des Tiroler Ortes Tramin vermuten lässt. Der erste Anbau ist in einer Mischung mit dem Riesling 1500 vorgenommen worden. Das Bukett besitzt einen starken Rosenduft. Der Traminer ist mit 14 % Vol. sehr alkoholhaltig, weist wenig Säure und häufig eine große Restsüße auf. Man sagt den Traminern nach, dass sie nach 3 bis 6 Jahren ausgereift und sehr gut zu lagern sind. In jedem Fall gehört der Gewürztraminer heute zu den Qualitätsweinen Österreichs. Man unterscheidet den Gewürztraminer vom klassischen Traminer durch seinen würzigeren Duft und sein noch kräftigeres Aroma. Die Erträge des Gewürztraminers reifen spät und sind ertragsarm, erreichen aber trotzdem ein hohes Mostgewicht. Seine Aromen sind ein wahres Potpourri aus Lychee, Bitterorange, Marzipan und Rosen. Die Gewürztraminer-Rebe ist hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit sehr anspruchsvoll. Angebaut wird der Gewürztraminer unter anderem in Frankreich, hier überwiegend im Elsass, Kalifornien, Deutschland, Österreich, Australien und Italien. Das der Ursprung und die Klonzugehörigkeit unklar sind, ist die Liste der Synonyme sehr lang: Auvernas Rouge, Christkindlestraube, Clevener, Drumin, Edeltraube, Livora, Livora Cervena, Rosentraminer und Traminer ist lediglich ein kleiner Auszug.