Grenache

Die rote Rebsorte Grenache ist eine der am häufigsten angebauten Rebsorten der Welt. Weine aus der Grenache Traube sind arm an Tanninen und Farbe. In Kalifornien wird sie auch als Weiß- oder Roséwein gekeltert und liefert vor allem fruchtige Weine. Unter bestimmten klimatischen Bedingungen, wie Wind, Hitze und Trockenheit, sowie bei geringen Erträgen liefert die Grenache Traube konzentrierte, lang lagerfähige Rotweine. Häufig wird die Grenache auch mit tannininhaltigeren Sorten wie Syrah und Mourvèrdre (südliche Rhône) oder Tempranillo (Rioja) verschnitten. Dies ergibt weiche und alkoholreiche Weine. Ein wichtiges Anbaugebiet ist Cannoneau auf Sardinien. Hier wird der sardische DOC-wein Cannonau di Sardegna produziert. Es gibt auch eine weiße Wein-Variante, die Grenache Blanc. Diese wird in Spanien und Frankreich für Verschnittweine, wie zum Beispiel den weißen Châteauneuf-du-Pape und verschiedene Rioja Varianten, eingesetzt wird. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 16 bis 18 Grad. Sein volles Aroma entfaltet der Wein, wenn er drei Stunden vor dem Trinken schon geöffnet wird. Her passt hervorragend zu saftig gegrillten oder gebratenen Lamm- und Rindersteaks, Wildragouts oder kräftigen Weichkäsesorten. Aufgrund seiner weitläufigen Verbreitung ist der Grenache unter zahlreichen anderen Namen bekannt. Dazu gehören zum Beispiel Alicantina, de la Dordogne, Rivos-Altos, Tinta Menuda und Tintore di Spagna.