Grundbegriffe

Vielen Weintrinkern fällt es schwer, für eine Beschreibung des Weingeschmacks die passenden Worte zu finden. Um es all denen etwas leichter zu machen, kann man sich an folgenden Beispielen orientieren, mit ihnen in Zukunft vielleicht leichter etwas zum Ausdruck bringen oder schlichtweg besser mitreden.

Positive Bezeichnungen für einen Geschmack sind schlank (nicht mit dünn verwechseln), zart, feingliedrig und engmaschig - zugegeben Begriffe, die etwas „wenig" anmuten, doch bei eleganten Weinen ein absolutes Muss sind. Gehaltvollere Wein, insbesondere Rotweine, werden gerne mit gut gebaut, füllig, kompakt, muskulös und dicht positiv erwähnt. Doch hiermit sind die Lobeshymnen noch nicht zu Ende. Weine, die extraktreich, vollmundig, üppig und gehaltvoll sind, haben auch etwas Gutes zu bieten.

Schlechte Eigenschaften hat ein Wein, den man als leer, dünn, kraftlos, flach, schwachbrüstig oder breit bezeichnet. Auch plump ist eine unangenehm behaftete Vokabel in der Weinbeschreibung. Die Geschmäcker sind verschieden und jeder darf selbstverständlich die Beschreibungen so einsetzen, wie es in seinem Ermessen ist. Man sollte sich nur manchen Ausdrücken bewusster werden, damit man nicht verwundert ist, wenn eine Person gegenüber etwas irritiert ist.