Inhaltsstoffe

Im Wein liegen nicht nur die Wahrheit, sondern auch reichlich Inhaltsstoffe, die Dank verschiedener Analysen schon seit längerem erwiesen sind.

Glyzerin: Während der Maischegärung entsteht das Mehrfachalkohol Glyzerin - eine Bestätigung von guter Qualität, denn durch Glyzerin bekommt der Wein eine gewisse Süße und einen runden und weichen Geschmack.

Alkohol: ebenfalls ein Ergebnis der Gärung, der durch Hefe bei der Zuckerumsetzung entsteht. Durch den Alkoholgehalt wird zum einen die Haltbarkeit definiert, aber auch die Qualität eingestuft.

Gerbstoff: kommt besonders in Rotweinen vor, da sich die Gerbstoffe, Tannine der Haut und in den Kernen befinden und bei der Gärung länger enthalten bleiben.

Säure: Durch den Säureabbau bei der Gärung wird Apfel- zu Milchsäure, die wesentlich angenehmer mundet. Daneben gibt es aber auch sogenannte flüchtige Säuren - diese „verschwinden" im Glas ganz schnell wie von selbst. Doch die Säuren haben alle eines gemeinsam: Sie sind ein deutliches Charaktermerkmal des Weines.

Mineralstoffe: Im Wein findet man Salze, Phosphor, Schwefel, Kohlenstoff, Chlor, Kalium, Kalzium, Magnesium und Natrium, etwas Mangan, Eisen, Aluminium und Kieselsäure.

Vitamine: Auch hier hat der Wein etwas zu bieten: Vitamin A, B1, B2, ebenso die Vitamine C und D. Der Vitaminanteil im Rotwein ist durch die Verarbeitung der Traubenschale höher, als beim Weißwein.

Aromastoffe: Die Seele des Weins, verantwortlich für das Bukett, für den Charakter.