Italien

Die Wiege des Weines steht in Italien. Bereits 1000 Jahre v. Chr. wurde hier Wein angebaut, doch geschmacklich ist nicht viel davon übriggeblieben, denn der geschmackvolle Wein, wie er bekannt und beliebt ist, entwickelt sich in den vergangenen 35 Jahren. Die Weinwirtschaft hat sich gewandelt und der zurzeit aktuellste Wein, kommt nicht mehr nur aus der Toskana, sondern auch von der italienschen Insel Sizilien.

Neben Frankreich liefert Italien wohl den beliebtesten und geschätztesten Wein. Das Land in Stiefelform bietet eine sehr umfangreiche Palette an Angeboten. Hier und da gelingt es hier sogar kleinen Keltereien wahre Highlights zu kreieren

Italien ist nicht die älteste Weinregion Europas, sondern zählt zweifelsohne zu den größten Weinherstellern der ganzen Welt. Nicht ganz 60 Millionen Hektoliter Wein werden auf 900.000 Hektar produziert. Mit diesen Zahlen ist der italienische Wein auch wirtschaftlich unter den führenden Nationen. Vor allem die Bodenstruktur ist entscheidend für die Qualität der Weine. Zusammen mit dem Klima, Hügel, Ebenen, Seen und Flüsse liefern die Trauben den Charme für die einzigartige, qualitative Geschmacksnote Italiens.

Besonders die Rotweine mit ihrem imposanten Geschmacksspiegel sind auch auf Grund ihres Alterungspotentials sehr gefragt. Neben Chardonnay, Merlot, Cabernet Sauvignon werden auch Rebsorten wie Barbera, Malvasia, Montepulciano, Nebbiolo, Sangiovese und Trebbiano angebaut. Aus Chardonnay, Montepulciano, Sangiovese, Trebbiano, Merlot und dem Cabernet Sauvignon werden brillante und hochkarätige Tropfen gekeltert. Doch auch die Tafelweine sind häufig bahnbrechend und nicht immer preiswert.

Anbaugebiete Italiens sind: Abruzzen, Apulien, Emilia Romagna, Kalabrien, Lombardei, Marken, Piemont, Sardinien, Sizilien, Toskana, Trentino-Südtirol, Umbrien und Venezien.