Kupfer

Das Schwermetall Kupfer kann vom Boden so gut wie gar nicht abgebaut werden. Da er belastend sein kann, sollte versucht werden, den Einsatz von Kupfer zu minimieren und durch andere Möglichkeiten zu ersetzen - eine solche wäre Mycosin. Leider verwenden vor allem im Süden Europas die Winzer beim Sprühen der Rebflächen immer noch bis zu 10 Kilogramm Kupfer jährlich pro Hektar.

Generell gilt bei einem rein biologischen Weinbau, dass chemische Pestizide, Fungizide und Herbizide gänzlich verboten sind. Bleibt die Frage, ob alternative Produkte wirklich den Boden weniger belasten. Der gekelterte Wein wird von dem Schwermetall Kupfer nur minimal berührt und erreicht nicht einmal ansatzweise den Toleranzwert im Wein - auch dann nicht, wenn übertrieben mit Kupfer gesprüht wurde. Und genau deswegen sind die meisten Winzer nicht dazu bereit, auf kostspieligere Varianten umzusteigen. Das Kupfer wird durch den Regen von den Trauben gespült und erreicht eben „nur" den Boden.