Lambrusco

In der Region Emilia-Romagna liegt das Hauptanbaugebiet des Lambruscos, jedoch findet man die Trauben auch in Südtirol und in kleinerer Größenordnung in Argentinien. Selbst in der Antike kannte man die Trauben schon. Im Gegensatz zu vielen anderen Weinen ist Lambrusco ein Wein, der leicht perlt. Er gilt als fruchtiger, zum Teil lieblicher Wein. Sicherlich dürfte Weinkennern bekannt sein, dass es Lambrusco auch als trockenen Wein gibt. Lambrusco bringt vier DOC-Weine hervor, unter anderem Lambrusco di Sorbara und Lambrusco Salamino di Santa Croce, sowie auch einige Wenie, die den DOC-Status nicht haben, wie den Lambrusco Mantovano. Meist ist Lambrusco sortenrein, vereinzelt wird er mit Ancelotta-Trauben verschnitten, um ihm eine kräftigere Farbe zu geben. Gerade Laien sind oftmals der Ansicht, dass Lambrusco eine mindere Qualität aufweist. Zugegeben, es gibt ihn tatsächlich auch in einer etwas niedrigeren Qualität, was allerdings trotzdem nicht auf einen schlechten Wein zurückzuführen ist. Preiswert ist lediglich die Produktion, die recht schnell geht und daher den Herstellern Lagerkosten erspart. Lambrusco in höherer Qualität wird mittels eines anderen Verfahrens hergestellt, was zwar die Lagerkosten erhöht, dafür aber bleibt das eigentliche Aroma und der fruchtige Geschmack erhalten.