Neuseeland

In Neuseeland, dem Nachbarland des fünften Kontinents, werden seit mehr als 150 Jahren Rebsorten angepflanzt, doch erst seit etwa 30 Jahren beginnt sich die Weinkultur zu etablieren. Inzwischen sind etwa 5000 Hektar mit Reben bestellt, die 400 000 Hektoliter Wein liefern. Zwischen den Anbaugebieten Neuseelands im Norden und im Süden liegen etwa 1500 km, ideale Vorraussetzungen für differenzierte Stile und Charaktere. Die Anbaugebiete von Nord nach Süd Neuseeland produzieren fast ausschließlich Weißweine, der Müller-Thurgau ist hier führend, wenn er auch manchmal als Riesling ausgewiesen wird. Als rote Rebe beginnt sich der Cabernet Sauvignon durchzusetzen. an Bedeutung. Die Rotweine haben Schwierigkeiten ganz auszureifen. Die, die sich durchsetzen erinnern sehr an das französische Weinidol Frankreich.

Neuseelands Weine zeichnen sich durch eine intensive Frucht, schlankem Körper, würzige Säure und kräftige Aromen aus, die für gute bis sehr gute Qualität sorgen. Die Modernisierung der Weinproduktion, die kühlen Klimabedingungen sowie der kieshaltigen Boden versprechen einen weiter wachsenden Aufschwung. Erst ab dem Jahr 1990 konnte man in den Geschäften Neuseelands Weine beziehen.

In Neuseeland arbeitet man zunehmend an der experimentellen Neuorientierung des Weinanbaus. Klimatologen sowie Önologen suchen Anbaugebiete die die Etablierung bekräftigen. Der Erfolg ist vielversprechend und das Land produziert mehr und mehr absolut konkurrenzfähige Weine. Mittlerweile haben die neuseeländischen Weine längst einen Standard erreicht, die den Geheimtipp überragen. Der Export entdeckt die Welt.

Die Weinregionen des Landes sind Auckland, Gisborne, Hawke´s Bay, Marlborough, Nelson, Otago, Eaiheke Islands und Waikato.