Portugieser

Der Portugieser ist eine rote, alte Rebsorte, welche vor allem im Bereich der Donau und in Südosteuropa angebaut wird. Aus den Trauben der Portugieser Rebe keltert man einen einfachen Wein mit rubinroter Farbe. Gekennzeichnet ist dieser durch seinen leichten Körper und Geschmack, so wie die frische Säure. Oft wird er auch als Weißherbst-Wein, also als Rosé, ausgebaut. Der Wein ist vor allem durch seinen frischen, vollmundigen Geschmack beliebt und passt sowohl zu leichten Gerichten, als auch zu dunklem Fleisch und Wildgerichten. Vor allem in der Pfalz wird der Portugieser Wein als süffiger Schoppenwein genossen. Portugieser Weine enthalten wenig Tannin und eine samtig, milde Säure. Hauptanbaugebiete der Portugieser Rebe sind nach wie vor Deutschland (Rheinhessen und Pfalz) und Österreich. Der Portugieser ist eine sehr ertragreiche Rebsorte, welche früh austreibt und früh reift. Sie ist anspruchslos, was die Bodenbeschaffenheit angeht und gedeiht auf fast allen Böden, wenn diese eine entsprechende Temperatur aufweisen. Ein weiterer Vorteil dieser Rebsorte ist, dass diese auch flache Böden akzeptiert und dadurch sehr gut maschinell zu bearbeiten ist. Der blaue Portugieser ist auch unter den Namen Autrichien, Blaue Feslauertraube, Vöslauer und Modra Portugalka bekannt.