Qualitätsstufen

Was macht einen guten Wein zu einem solchen und wann ist ein Wein hochwertig? Wer entscheidet das? Warum kosten manche Weine ein kleines Vermögen und wieso können Discounter so geringe Preise anbieten? Was ist der geschmackliche Unterscheid bei einem Massenwein und einem persönlich geführten Weingut? Ist Qualität nicht Geschmackssache und somit rein subjektiv?

Tatsächlich werden vor allem in Frankreich und in Deutschland ganz verschiedene Umstände zugrunde gelegt, die es zu bewerten gilt, bevor ein Wein einer bestimmten Qualitätsstufe zugeordnet wird. Die beiden deutlichsten Merkmale sind die Geographie und eben die „Qualität".

Geografisch kann man leicht nachvollziehen, denn hier wird benannt, in welcher Region der Wein angebaut und gekeltert wurde. Qualitativ unterscheidet man in Deutschland in die Kategorien Tafelwein, Land- oder Qualitätswein, in Österreich in A.O.C oder vin de table beziehungsweise vin de pays. Das System, in dem bewertet wird, unterscheidet sich jedoch völlig. In Deutschland liegt der Fokus auf dem Mostgewicht, Reifegrad und Leseform, in Frankreich auf dem Weingebiet.