Rebpflege

Eine Rebpflege ist unerlässlich, wenn man eine gute Qualität erreichen möchte. Man muss schauen, wie weit die Reben voneinander entfernt sind, wie der Rebschnitt vollzogen wird. Auch eine Laubpflege ist wichtig, weil sie eine frühe Reife der Trauben bewirkt, deren Ergebnisse fruchtbetonter sind. Trauben, die entrappt werden, können schon früher getrunken werden, ansonsten auch erst bis zu fünf Jahre nach der Ernte.

Je nach Klimabedingung und Beschaffenheit des Bodens wird die Rebdichte beschlossen: So stehen in feuchteren Gebieten die Reben wesentlich näher zusammen, als in trockenen, weil die Reben dort weniger Wasser zur Verfügung haben. Hier kommen schnell Abweichungen pro Hektar von mehreren tausend Stöcken vor. Auch die Wegdichte variiert: Entscheidend ist hier, ob durch die Wege ein Mensch, ein Tier oder eine Maschine muss. Bei einer maschinellen Bearbeitung benötigt man einen Abstand von etwa drei Metern. Bei starkem Regen müssen nicht nur die Nebentriebe gestutzt werden, sondern auch das Blattwerk, damit genügend Licht an die Stöcke gelangen kann. Der Zeitpunkt und der Umfang eines Rückschnitts beeinflusst das Ernteresultat.

Etwa ab dem 3. Jahr können die Trauben zur Weingewinnung gelesen werden. Bis zum 20. Lebensjahr steigert sich die Ertragsmenge, anschließend ist die Menge zwar wieder rückläufig, doch die Vorzüge und Stärken nehmen zu.