Rondinella

Die Trauben der roten Rebe Rondinella werden zumeist als Verschnitt verwendet. Hier kommt sie unter anderem auch im Valpolicella und Bardolino vor - übrigens beides DOC-Weine. Durch die wenigen prägenden Merkmale wird Rondinella sehr selten als sortenrein angebaut. Als Verschnitt allerdings bringt sie anderen Weinen die Säure. Das Hauptanbaugebiet liegt in der italienischen Region Veneto, doch auch in Argentinien sind kleine Gebiete der Rebe zu finden. Insgesamt werden die Reben auf ungefähr 3.000 Hektar angebaut. Die Form der Trauben gleicht einer Pyramide. Rondinella reift generell spät, die einzelnen Beeren haben eine schöne, fast schwarze Farbe, die einen Hauch Violett durchblicken lässt, auch dies ist ein weiterer Grund, warum die Trauben gerne zum Verschnitt verwendet werden. Neben dem Synonym Nessuno Conoscuito ist definitiv eine direkte Verwandtschaft zur Rebe Corvina nachgewiesen.