Sauvignon blanc

Die weiße Rebsorte Sauvignon blanc ist auf der ganzen Welt vertreten und nach dem Chardonnay die wichtigste weiße Rebe. Sortenrein liefert sie einen frischen Wein, der einen einzigartigen Mineralton bietet. Vermutlich liegt die Herkunft des Sauvignon blanc an der Loire in Frankreich, doch die genaue Herkunft ist ungewiss, trotzdem ist diese weiße Rebsorte sehr verbreitet. Auch heute noch liefern die Regionen Sancerre sowie Pouilly-Fumé die besten daraus gekelterten Weine. Ebenso hochwertige Produkte kommen aus Bordeaux, Südafrika, Neuseeland und auch teilweise aus Osteuropa. Wesentlicher Charakterzug der Rebsorte ist sein frisches Aroma. Da der Sauvignon blanc bei Überlagerung einen schalen Geschmack bekommt, sollte er unbedingt jung getrunken werden. Die Farbe des Sauvignon blancs ist gold-gelb. Geschmacklich erinnert er an schwarze Johannisbeere, unreife Stachelbeeren und besitzt nicht selten auch eine grüne Note, sowie Mineralnuancen. Abwandlungen des Sauvignon blancs sind Rebsorten Sauvignon gris, Sauvignon noir und Sauvignon violet. Etwa 24.000 Hektar Rebfläche ist in Frankreich bestellt, in Deutschland nur etwa 360 Hektar, in Österreich 320 Hektar. Der Sauvignon blanc treibt ca. eine Woche später als der Silvaner aus - und somit relativ spät, umgeht aber somit dem Frühjahrsfrost. Auch wenn die Reben einen sehr kräftigen Wuchs aufweisen, ist der Ertrag eher gering anzusiedeln. Sauvignon blanc neigt zum Befall mit Rohfäule. Aufgrund seines weltweiten Bekanntheitsgrads ist der Sauvignon blanc unter einer Reihe von Synonymen bekannt: unter anderem Blanc Fumé, Champagne, Douce blanche, Feigentraube, Muskat Sylvaner, Sauvignon blanco und Sauvignon fumé.