Savagnin

Die weiße Rebsorte Savagnin wird lediglich noch im Bereich der Jura angebaut. Auch wenn der Name es vermuten lässt, der Savagnin oder auch Savagnin blanc, hat nichts mit dem Sauvignon blanc zu tun. Der Wein aus Savagnin weist meist eine gold-gelbe Farbe auf und erinnert in seinem Geschmack an ein Potpourri aus Vanille, Nuss und Honig. Einige Ampelographen bestätigen, dass es sich beim Savagnin um den Traminer handelt, vielleicht handelt es sich auch lediglich um einen Klon daraus. In Österreich ist der Savagnin für sein ausgeprägtes Aroma und seine lange Lagerfähigkeit, bis 30 Jahre, bekannt. Seine Erträge sind recht gering. Der Anbau der Rebsorte erweist sich als recht schwierig, was den hohen Preis des fertig gekelterten Weines rechtfertigt. Weltweit beläuft sich der Bestand auf keine 1.000 Hektar. Die Triebspitze des Savagnin blanc ist offen und weiß-grünlich. Die walzenförmige Traube ist dichtbeerig, eher klein und besitzt eine dicke Haut. Die schwachwüchsige Rebsorte gilt als früh reifend. Da seine Erträge so gering ausfallen, ist es nötig, diesen durch eine Reberziehung zu steigern. Durch die dicke Beerenschale kann die Traube bis in den Dezember am Rebstock verbleiben. Man kennt den Savagnin auch unter den Namen Christkindeltraube, Dreipfennigholz, Fromenté, Fromenté blanc, Sauvagnin, Sauvagnon, Sauvagnun, oder kleiner Traminer.