Traubenwickler

Man unterscheidet in einbindige und bekreuzte Traubenwickler, die beide ein Schädling im Weinbau darstellen. Die Larven beider Kategorien schmälern den Rebertrag, indem sie Trauben und Blüten befallen. Sind die Trauben erst mal mit einem der Traubenwickler befallen, sind diese auch anfälliger gegen Grauschimmelfäule. Man kann sie mit Insektiziden bekämpfen. Eine biologische Alternative ist die Verwirrmethode.

Die Traubenwickler gehören zur Kategorie der Schmetterlinge und zählen als Familienmitglied der Wickler. Der Körper des einbindigen Traubenwicklers ist etwa 6-7 mm groß und besitzt eine Spannweite der Flügel von 12-14 mm. Er kommt in Europa vor, aber auch in Teilen Chinas und Japans. Er benötigt im Vergleich zum bekreuzten Traubenwickler weniger Wärme, bildet pro Jahr zwei Generationen, die als Heuwurm und Sauerwurm differenziert werden.

Der bekreuzte Traubenwickler ist etwas kleiner, kommt ebenfalls in Europa vor, aber auch im Kaukasus und im Norden Afrikas. Die Puppen beider Arten überwintern unter der Rebstockborke. Die Traubenwickler sind nachtaktiv und nicht nur auf Weinreben vorzufinden.