Wein Herstellung

Vor der Ente der Weintrauben zur Herstellung von Weinen, steht die Pflege, die Bodenbeschaffenheit und die Wetterverhältnisse.

In Europa erfolgt die Ernte etwa im September / Oktober, eine Traube für den Eiswein muss mindestens einen Frost überstanden haben und wird somit erst später gelesen. Je nach Weinberg und Ausstattung erfolgt die Weinlese maschinell oder mit der Hand. Eine manuelle Lese ist zwar sehr aufwendig, jedoch hat sie den Vorteil, dass der Mensch den unterschiedlichen Reifestand der Beeren erkennen kann.

Bei der Produktion von Weiß- und Rotwein unterscheiden sich neben den Sorten der Rebe auch die Arbeitsschritte, dort vor allem die Reihenfolge. Ist die Lese abgeschlossen, werden die Trauben beider Weine zur Maische verarbeitet. Hierbei wird die Schale der Trauben aufgeschlossen, der Saft gewonnen und mit den Bestandteilen der Trauben neu vermengt. Das ist die Stelle, an der sich die Herstellung eines Rot- von der eines Weißweines abspaltet. Beim Weißwein muss die Maische unverzüglich in die Kelterpresse, in der der Saft von seinen festen Substanzen getrennt wird. Der so gewonnene Most wird geschwefelt, damit die Oxidation verringert und ein Verderbrisiko eingeschränkt wird. Anschließend beginnt der Most zu gären. Nach der Gärung werden die Bodenablagerungen entfernt und der Wein nachbehandelt. Jetzt wird der Wein noch nachgelagert.

Die Maische eines Rotweins kann mehrere Tage, gar Wochen gären, dadurch gewinnt man Tannin und extrahiert die Traubenfarbe. Nach dem Keltern gärt der gewonnene Most weiter. Die abgelagerte Hefe wird vor der Schweflung entfernt, was für den Rotwein unabdingbar ist. Vor allem intensive Rotweine erhalten einen vollmundigeren Geschmack, wenn die Lagerung und die Reifung verstärkt werden.