Gesund ja oder nein

Eine Frage, die mindestens genau so alt ist, wie der Wein selber. Doch die Mediziner müssen inzwischen akzeptieren, dass ein mäßiger Konsum von Wein das Risiko eines Herzinfarktes mindert. Wein fördert eine gute Durchblutung, wodurch die Blutgefäße ihre Arbeit verrichten können und diese die Wahrscheinlichkeit für Herzerkrankungen deutlich reduzieren. Hierbei muss jedoch gesagt werden, dass der Rotwein gesünder ist, denn die Wirkung ist farbabhängig. Beim Weißwein wird die Schale, in der sich das Reservatrol befindet, zu früh entfernt. Doch neuere Analysen behaupten, dass manche Pflanzenstoffe im Weißwein förderlicher sind.

Wein ist aber auch hinsichtlich des Gesundheitsaspekts nicht gleich Wein: So gibt es Rebsorten, die den Blutdruck erhöhen, andere eher senken. Doch der Wein sorgt nicht nur für einen ausgeglichenen Cholesterinspiegel, sondern auch für den Kopf: Weinkonsumenten gelten als kreative, lebendige, aufgeweckte und neugierige Menschen. Wein besitzt nachweislich Wirkstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente. Kalzium und Phosphor sind nicht nur wichtig für den Säure-Basenausgleich, sondern auch für das Knochengewebe.

Was es mit den Leberwerten auf sich hat? - keine Sorge: Bei einem Gläschen Wein am Tag ist eine Schädigung äußerst unwahrscheinlich. Man hat auch schon in allen möglichen Ländern Tests gemacht, ob denn nun Wein bzw. die Alkoholkalorien dick machen - sämtliche Gerüchte konnten nicht bestätigt werden.

Doch Vorsicht: Wein ist kein Allheilmittel und sollte nur in Verbindung mit einer ausgewogenen Ernährung konsumiert werden. Ein zu hoher Konsum bewirkt nämlich eine Erhöhung der verschiedenen Gesundheitsrisiken.