Weinkonsum

Ob, wann und welche Auswirkungen das Wein-Trinken haben kann, ist abhängig von demjenigen, der ihn trinkt. Seine ganz persönliche Vorliebe, Eigenart, physische oder psychische Situation bestimmen die Konsequenzen des Weinkonsums. Außerdem sind die Herkunft des Weins, die Rebsorte, der Jahrgang und die Ausbaumethode nicht unerheblich für den menschlichen Organismus.

Eins ist unumstritten - Wein hat etwas Stimulierendes, etwas Besinnliches, etwas, was wieder genießen lässt und Farbe in den Alltag bringt. Wenn man sich gemütlich zusammen setzt, mit Kollegen, Freunden, der Familie oder dem Liebsten, dann schafft der Wein Raum - Raum für den Genuss.

Schauen wir mal zu unseren mehr Wein statt Bier trinkenden Nachbarländern: Dort konsumiert man den Wein bewusster, sensibler und genüsslicher. Man sitzt zusammen an einem großen Tisch, schwelgt in tiefen Gesprächen, ist entspannt, harmoniebedürftig, ausgeglichener. Liegt das am Wein, an den Menschen? Macht der Weinkonsum in Italien, in Frankreich einen Menschen zu einem anderen?

Untersuchungen an Paaren, die abends im richtigen Maß - gemeinsam wohlgemerkt - ein Glas Wein trinken, haben gezeigt, dass diese gesünder leben, älter werden und glücklicher miteinander sind. Ob das ein verliebter Winzer herausgefunden hat? In jedem Fall hört es sich wunderbar an.