Welschriesling

Der Welschriesling stammt aus Österreich und besitzt dort eine Rebfläche von 4.300 Hektar. In der Steiermark findet man die eher trockenen und fruchtigen ausgebauten Weine und in der gesamten Gegend des Neusiedlersees werden sie als Süßweine angebaut. Außerdem ist er auch in Slowenien als Laski Rizling, in der Slowakei, Italien, Kroatien und Ungarn verbreitet. In der ungarischen Weinbauregion Badacsony ist er die bedeutendste Weinsorte. Abhängig vom Jahrgang, der Lagerung und des Standortes, wird aus ihm ein edler, frischer Weißwein oder ein erlesener Qualitätswein. Die Farbe des Welschrieslings ist zartgrün bis gelb-grün. Er gehört zu den spät reifenden Weißwein-Rebsorten mit einer fruchtigen Säure und besitzt eine große Qualitätsspanne. Er ist feinwürzig, süffig und frisch im Geschmack, ein guter Wein dieser Sorte erinnert aufgrund seiner spritzigen Fruchtigkeit an einen saftigen Apfel. Ein schlecht gelagerter Welschriesling ist unverkennbar, denn er schmeckt meist dünn und ist zudem hoch und hart im Säureanteil. Der gekelterte Wein sollte jung und frisch genossen werden. Vorsicht: Er ist kein Verwandter des Weißen Riesling! Er ist unter anderem bekannt als Aminea, Glasica, Petracine und Vlasak, doch es gibt weit über 20 Synonyme für diesen Weißwein.